Hallo liebe Leser,
dies ist nun der erste richtige Eintrag in unserem Klassenblog. Mein Name ist Lutz Helmholz und ich bin Lehrer an der Sekundarschule Eilsleben. Darüber hinaus bin ich mit Frau Garreis zusammen Klassenleiter der Klasse 8a, was ich auch sehr gern bin. Vor einiger Zeit habe ich mir vorgenommen, dieses Blog als Klassentagebuch laufen zu lassen, konnte mich bislang aber noch nicht dazu durchringen, es zu beginnen. Aber heute musste ich feststellen: Wenn ich es nicht endlich beginne, sind meine Schüler aus der Schule raus und nichts ist passiert. Also, eine „Riesen Tasse“ Kaffee auf den Schreibtisch und losgelegt.
In dieser Woche musste ich wieder erfahren, dass das Zusammensein vieler junger Menschen in der Schule nicht immer problemlos klappt. In einer Schulklasse gibt es immer Reibereien, das war bei mir früher so und das ist heute nicht anders. Schade ist es nur, wenn es so weit geht, dass Menschen nicht mehr vernünftig miteinander umgehen können. Ich freue mich sehr auf unsere Klassenfahrt, und möchte möglichst eine schöne Woche ohne Ärger und ohne Tränen sehen zu müssen verleben. Wenn ich meine Kollegen so reden höre, könnte man glauben, dass das Internet Teufelswerk ist. Auch ich habe noch keinen Facebook-Account, weil ich momentan für mich keinen Nutzen darin sehe. Aber für unsere Schüler ist ein solches Portal sehr wichtig für die Kommunikation und daher werde ich wohl auch bald dort auftauchen. Die jungen Leute vergessen allerdings manchmal, dass eine ins Web „hinaus gepostete“ Bemerkung schlimmer als ein Schlag in das Gesicht sein kann. Ich denke, man sollte dem Internet nur Dinge anvertrauen, die man dem anderen Menschen auch in das Gesicht sagen würde. Wir sind uns darüber hoffentlich einig, das Dinge, wie sie im Privatfernsehen am Nachmittag als das „Wahre Leben“ verkauft werden, nicht als Vorbild dienen sollten. Aber jeder, der einen andren im Internet beschimpfen möchte, sollte die Regeln des Anstandes wahren. Sachliche Hinweise tuen oft viel weniger weh und und geben uns die Möglichkeit, sich auch morgen noch in die Augen sehen zu können. Ich wünsche mir von Euch (ich meine meine Schüler), dass ihr das bitte beherzigt.