Freitag, 8. Juni 2012


Freitag, 08.06.2012


Am Abreisetag stand Madame Tussauds in Berlin auf dem Programm und eigentlich haben sich alle auf  diesen Tag gefreut. Leider war der Start nicht ganz so erfreulich, so dass es in den Sternen stand, ob wir es noch rechtzeitig nach Berlin schaffen. Einige Jungen aus unseren Achten hatten so völlig verschobene Vorstellungen vom Thema Garten- und Landschaftsbau, dass es am Morgen erheblichen Ärger gab. Dank des Engagements unseres Kollegen Herrn Benkel konnte ein Großteil des Ärgers abgewendet werden. Somit konnten wir in Berlin die Wachsfiguren doch noch bestaunen und uns mit der Weltprominenz fotografieren lassen. 



Nachdem wir uns die Fotos von der Klassenfahrt angeschaut haben, müssen wir auch wieder neue machen!

Lutz Helmholz.

Donnerstag, 7. Juni 2012


Donnerstag, 07.06.2012



Der heutige Tag hielt für uns den Besuch im Tropical Island bereit und versprach recht warm zu werden (zumindest in Europas größter Traglufthalle). Völlig ohne Zeitdruck konnten wir das Frühstück einnehmen und brachen dann auf.
„Wenn Die bauen wollen, können die doch auch da bauen, wo wir nicht lang fahren!“ Mit diesem Ausruf quittierte Phillip die gesperrte Autobahnabfahrt Richtung Tropical Island. Darüber hinaus waren wir heute nicht lange mit dem Bus unterwegs. Auch wenn das Wetter draußen mit etwa 19°C nicht extra super war, konnten wir uns doch unter tropischen Verhältnissen bei 28°C über die ersten Schweißperlen freuen. Die Lehrerinnen freuten sich auf einen Tag ohne frieren zu müssen. Nach dem alle Formalitäten am Eingang geklärt wurden, machten wir uns zu einem kleinen Rundgang auf, der dann doch über eine Stunde andauerte. Wir hatten allerdings noch nicht alles gesehen, als sich der Hunger meldete. Pizza und Currywurst beseitigten das Hungergefühl und jetzt ging es ans Baden. Die Halle ist riesig und daher haben wir auch wenig badende Schüler von uns gesehen. Leider waren die Riesenrutschen gesperrt (diese werden bis Ende Juni saniert) und der Spass wurde uns daher leider nicht zuteil. Den African Jungle Lift konnten aber alle unbegrenzt als Ausgleich benutzen; hat auch riesigen Spaß bereitet. Die Bademöglichkeiten sind schon o.K. gewesen, aber es gibt viele andere Badewelten, die mehr Badespass bieten. Es haben eben die Rutschen gefehlt. Für die Freunde der „Knipserei“ gab es allerhand schöne und teils auch kitschige Motive, so dass die Fotoausrüstung unbedingt mit musste. Viele Bilder und Badespass waren das Resultat des heutigen Tages. Zunächst war es das für heute und morgen freuen wir uns auf einen Besuch bei Madame Tussauds in Berlin.

Mittwoch, 6. Juni 2012


Kahnfahrt

Mittwoch, 06.06.2012

Sonnenschein zum Aufstehen – das ist ein Wetterchen. Das tut auch Not, denn heute geht es zur Kahnfahrt in den Spreewald. Von Lübbenau aus werden wir eine zweistündige Kahnfahrt mit Zwischenstopp in Lehde antreten. Am Abend ist Essen vom Grill geplant und im Moment besteht die berechtigte Hoffnung, dass das „Wetterchen“ mit uns ist. Wir sitzen am Grillplatz und – sind entsetzt: Benjamin hat keinen Fisch gefangen und es gibt nichts zu Essen und jetzt fängt es an zu trippeln. Wir werden hoffentlich noch knusprig – trockenes Grillgut genießen können. Ansonsten – ach wird schon. Aber ich muss jetzt erst mal rein, mein MacBook ist nicht wasserfest. Nun sitze ich im Trockenen und die Berichterstattung, die vielleicht keiner liest, kann weitergehen.
„Er tut meiner Hand weh!“ bringt mich auf den Spreearm zurück, den wir gerade mit unseren beiden Kähnen befahren. Heute bin ich auch mit von der Partie und kann vom Kahn aus fotografieren. Trotz des etwas verhangenen Himmels wird oft auf den Auslöser gedrückt. Auch Phillip und Frau Garreis machen fleißig Fotos. Am Stopp in Lehde, einem alten Dorf, welches (fast) nur über Kähne erreichbar ist, schauen sich einige Schüler das Aquarium an und Benjamin benötigt unbedingt eine Angel. Unser Bootsfahrer erzählt einige interessante Dinge über den Spreewald und kann uns tatsächlich die Post auf dem Kahn zeigen. Auch die Müllabfuhr in Lehde erfolgt größtenteils per Kahn. Sogar die Polizei kommt uns entgegen, aber die dürfen mit Motor fahren. Bis auf einige ungeduldige Paddelbootheizer ist es sehr ruhig und wir genießen den Vormittag. Allerdings könnte er ein wenig wärmer sein, da junge Leute nicht zuhören, wenn wir am Morgen empfehlen: „Zieht Euch lange Sachen an.“ Von Lehde aus geht es gemütlich zurück nach Lübbenau und die Kahnfotos werden abgeholt. Nach einem gemütlichen Mittagessen und einer vielfragenden Kellnerin schauen wir noch ein wenig durch den Ort um am Ende die obligatorischen Mitbringsel zu erwerben: Gurken, Senf und Honig?!.
Die vergangene Nacht war im übrigen so gestaltet, dass der Lehrerschlaf besser klappte. Der Aufenthalt in Dresden war doch recht ermüdend. Wir hoffen, dass die Spreewaldkahntour auch für guten Schlaf sorgt. Nun werden wir einmal diese Zeilen dem „Blogger“ mitteilen und auf das Abendessen hoffen. Vielleicht gibt es zum Abend noch mal einige kurze Meldungen. Bis dahin verbleiben wir Eure Achten Klassen nebst Lehrerschaft.



Herr Benkel beim Grillen



So, nun ist das Grillen auch beendet und wir sind kaum nass geworden. Der einsetzende Nieselregen hatte allerdings nach sich gezogen, dass die leckeren Sachen doch nicht ganz alle geworden sind. Herr Benkel hat uns sehr leckere Bratwürstchen auf den Grill gezaubert und die Salate waren auch gut. Jetzt freuen wir uns nun, dass es uns morgen egal sein kann, ob es regnet oder nicht. Im Tropical Island ist es bei Regenwetter nur etwas dunkel bis Morgen –

Eure Achten.

Dienstag, 5. Juni 2012


Dienstag, 05.06.2012


„Sehr gut Jürgen“ ging an den singenden Fahrer, der uns wirksam beim Projekt: „Wir wollen, dass keiner im Bus schläft!“ unterstützte. Das schützt die Schüler vor Fotos im schlafenden Zustand. Ich muss allerdings auch zugeben, dass die Musik mich total narrisch macht, aber der Zweck heiligt die Mittel.


Im Militärhistorischen Museum 

Im leichten Regen steuern wir Dresden an und sind froh, dass der Aufenthalt dort zum Start einen Besuch im Militärhistorischen Museum startet. Gegen Nachmittag hoffen wir auf besseres Wetter und wollen die Altstadt mit der Frauenkirche besuchen. Dies ist der Plan für heute. Damit die Kompetenzentwicklung ihren Lauf nimmt, sagt Herr Benkel in regelmäßigen Abständen das Programm durch und achtet auf eine Lautstärke, die unsere jungen Leute erreicht. Kompetenz bedeutet, Nachts zu schlafen und im Bus munter zu sein.
Nun möchte ich diese Ergänzung zum Reisebericht posten, schließlich sind wir auf der Autobahn und hier gibt es wieder Netzabdeckung. Wir beobachten aufmerksam die sich entwickelnden Kompetenzen und ich hoffe, dass dieses „Neupädagogische“ Schlagwort endlich meinen Kopf verlässt. 
Bis später.



Es ist 17.00 Uhr und wir sind auf der Heimfahrt nach Jessern Im Moment geht es aber durch den Dresdner Nachmittagsverkehr. Das werden wir aber bald geschafft haben und die Zeit zum Schreiben wird nur noch durch die Kapazität des Akkus begrenzt.
Hinter uns liegt ein eindrucksvoller Besuch im Militärmuseum. Heute werde ich aber darüber nicht zu viel philosophieren und gehe gleich zum Nachmittag über, der durch ein sehr gutes Mittagessen in der Kutscherschenke begonnen wurde. Zumindest betrifft das uns vier Lehrer; was die Achtklässler bei MCD gegessen haben, können wir nicht mit letzter Sicherheit feststellen. Zumindest Phillip aus der Klasse 8a hat auch ein vollwertiges Mittagessen vorgezogen.
Solcherart gestärkt konnten wir unseren Spaziergang durch Dresden über die Brühlschen Terrassen an der Elbe beginnen. Unser Weg führte uns dann an der Semperoper vorbei Richtung Zwinger, wo wir unsere pädagogisch-künstlerischen Kompetenzen stärken konnten. Zuvor stärkten wir unsere Genbußkompetenzen durch den Verzehr von Eis. Die Geduldskompetenzen brauchten wir nicht zu stärken, da am Ende alle Schüler rechtzeitig am Treffpunkt waren. Zum Abschluss wagten wir noch einen Blick in die Frauenkirche Dresden, wo unsere Kompetenzen im Höflich sein durch das nicht Anfertigen von Fotografien in aussichtsreicher Weise verbessert wurden. Aber nun werde ich fernab irgendwelcher Kompetenzen mit normalen Vokabeln fortfahren. Wir haben für heut genug von K.... erfahren.
Vielleicht wird heute Abend noch etwas geschildert, aber im Moment soll es das erst einmal gewesen sein, da ich den Text jetzt noch auf der Autobahn einstellen möchte (hier in der Nähe von Dresden ist die Netzabdeckung sehr ordentlich).




Abendstimmung am Schwielochsee

Einen herrlichen Sonnenuntergang konnten wir auch heute Abend mit allen seinen Lichtstimmungen genießen.
Darüber hinaus verlief der Abend recht ruhig und wir inspizierten die „aufgeräumten“ Zimmer. Dort wurden Belegfotos angefertigt um als „Beweissicherung“ einsetzbar zu sein. Leider stellte der Fotograf fest, dass diese Bilder falsch belichtet wurden.
Am Ende des Tages konnten wir uns auf den (wohl verdienten) Schlaf freuen.

Montag, 4. Juni 2012

Liebe Leser und Daheimgebliebenen!

Heute ist es endlich so weit. Wir  fahren in den Spreewald und freuen uns auf eine schöne Woche. Als ersten Programmpunkt besuchen wir in Berlin die Unterwelt. Wenn ich das Wetter so beschaue, ist das auch eine richtige Entscheidung. Ab Morgen gibt es dann typisches Kontinentalklima, dann scheint für den Rest der Woche die Sonne. Hier auf der Autobahn geht es im Moment recht gut voran und das wird so auch bleiben. dies soll der erste Lagebericht sein und wir melden uns später wieder.

der Schwielochsee am Abend

Montag, 04.06.2012

Nunmehr sind wir wieder auf der Trasse und haben gerade den Elbtunnel bei Berlin durchfahren?!! Na ja, vielleicht merkt wer, dass ich kein Geographielehrer bin; als Mathelehrer darf man das. Und die Elbbrücken sind hier auch nicht so hoch, wie ich sie in Erinnerung habe. Aber irgendwie gehen hier alle Wegweiser nach Dresden und das liegt auch an der Elbe!
Und übrigens, für ca. 16.00 Uhr sind wir super durch den Berliner Stadtverkehr gekommen und nähren uns jetzt der Heimstätte unseres Abendbrotes. 



Schüler in der Unterwelt von Berlin

Aber nun zum Tag: Unser Ausflug in die Berliner Unterwelt war eigenwillig aber sehr interessant. Wir haben die Tour 1 – „Dunkle Welten“ gemacht; eine Exkursion in die Bunkeranlagen am U-Bahnhof „Gesundbrunnen“. Man sollte sich schon einmal vorstellen, dass sich tausende von Menschen im Krieg an die Hoffnung geklammert haben, lebend aus diesen unterirdischen Gefängnissen zu entkommen. Die Bunker am Gesundbrunnen haben glücklicherweise für die hilflosen Menschen nie einen Volltreffer gefangen; andere sind eingestürzt und begruben mit der Hoffnung auch die Menschen unter sich. Ich meine, dass man nie vergessen darf, dass nicht ein Erdbeben für diese eingestürzten Wände verantwortlich sind, sondern von anderen Menschen abgeworfene Bomben mit dem Wunsch Menschen zu töten. Das ist Krieg und keiner sollte das je vergessen. Diese Gedanken gingen zumindest mir durch den Kopf, als ich die recht lockere aber auch interessante Führung miterlebte. Leider durften wir unter der Erde aus urheberrechtlichen Gründen wie so oft keine Fotos machen – schade.
Nach dieser Exkursion nach unten machten wir noch einen Halt am Bahnhof Zoo und sorgten für unser leibliches Wohl. Und außerdem unterhalte ich mich gerade mit Phillip und poste das „Getippte“ erst einmal.



Nachtrag zum Montag:






Beim Durchgehen des Beitrages musste ich feststellen, dass ich jetzt mehr positives hineinbringen sollte. Aber immer wenn ich vom Krieg höre, durchfahren derartige Gedanken meinen Sinn und das ist sicher in Ordnung.
Am Abend schauten wir uns dann noch den Schwielochsee in der untergehenden Sonne an und ich kam endlich zu meinen Fotos. Auf dem Spielplatz am Badestrand konnte man dann auch erkennen, dass achtklässler irgendwo zwischen nicht mehr und noch nicht ganz anzusiedeln sind.

Um (etwa) zehn Uhr Abends wurde das Projekt Nachtruhe ausgerufen, was dann im Laufe der Nacht auch teilweise umgesetzt wurde. Dies ist als positive Kompetenzentwicklung zu werten, auch wenn drei der vier mitfahrenden Lehrer nicht schlafen konnten. Kompetenzentwicklungen konnte mann dann auch am nächsten Morgen wahrnehmen, als man am Frühstückstisch doch teilweise das eigene Schmatzen wahrnehmen konnte. Somit wird der Bildungsauftrag kompetenzorientiert in die Tat umgesetzt.


Die vier Begleiter.