Liebe Leser und Daheimgebliebenen!
Heute ist es endlich so weit. Wir fahren in den Spreewald und freuen uns auf eine schöne Woche. Als ersten Programmpunkt besuchen wir in Berlin die Unterwelt. Wenn ich das Wetter so beschaue, ist das auch eine richtige Entscheidung. Ab Morgen gibt es dann typisches Kontinentalklima, dann scheint für den Rest der Woche die Sonne. Hier auf der Autobahn geht es im Moment recht gut voran und das wird so auch bleiben. dies soll der erste Lagebericht sein und wir melden uns später wieder.
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| der Schwielochsee am Abend |
Montag, 04.06.2012
Nunmehr
sind wir wieder auf der Trasse und haben gerade den Elbtunnel bei
Berlin durchfahren?!! Na ja, vielleicht merkt wer, dass ich kein
Geographielehrer bin; als Mathelehrer darf man das. Und die
Elbbrücken sind hier auch nicht so hoch, wie ich sie in Erinnerung
habe. Aber irgendwie gehen hier alle Wegweiser nach Dresden und das
liegt auch an der Elbe!
Und übrigens, für ca. 16.00 Uhr sind
wir super durch den Berliner Stadtverkehr gekommen und nähren uns
jetzt der Heimstätte unseres Abendbrotes.
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| Schüler in der Unterwelt von Berlin |
Aber nun zum Tag:
Unser Ausflug in die Berliner Unterwelt war eigenwillig aber sehr
interessant. Wir haben die Tour 1 – „Dunkle Welten“ gemacht;
eine Exkursion in die Bunkeranlagen am U-Bahnhof „Gesundbrunnen“.
Man sollte sich schon einmal vorstellen, dass sich tausende von
Menschen im Krieg an die Hoffnung geklammert haben, lebend aus diesen
unterirdischen Gefängnissen zu entkommen. Die Bunker am
Gesundbrunnen haben glücklicherweise für die hilflosen Menschen nie
einen Volltreffer gefangen; andere sind eingestürzt und begruben mit
der Hoffnung auch die Menschen unter sich. Ich meine, dass man nie
vergessen darf, dass nicht ein Erdbeben für diese eingestürzten
Wände verantwortlich sind, sondern von anderen Menschen abgeworfene
Bomben mit dem Wunsch Menschen zu töten. Das ist Krieg und keiner
sollte das je vergessen. Diese Gedanken gingen zumindest mir durch
den Kopf, als ich die recht lockere aber auch interessante Führung
miterlebte. Leider durften wir unter der Erde aus urheberrechtlichen
Gründen wie so oft keine Fotos machen – schade.
Nach
dieser Exkursion nach unten machten wir noch einen Halt am Bahnhof
Zoo und sorgten für unser leibliches Wohl. Und außerdem unterhalte
ich mich gerade mit Phillip und poste das „Getippte“ erst einmal.
Nachtrag
zum Montag:


Beim
Durchgehen des Beitrages musste ich feststellen, dass ich jetzt mehr
positives hineinbringen sollte. Aber immer wenn ich vom Krieg höre,
durchfahren derartige Gedanken meinen Sinn und das ist sicher in
Ordnung.
Am Abend schauten wir uns dann noch den Schwielochsee in
der untergehenden Sonne an und ich kam endlich zu meinen Fotos. Auf
dem Spielplatz am Badestrand konnte man dann auch erkennen, dass
achtklässler irgendwo zwischen nicht mehr und noch nicht ganz
anzusiedeln sind.
Um (etwa) zehn Uhr Abends wurde das Projekt
Nachtruhe ausgerufen, was dann im Laufe der Nacht auch teilweise
umgesetzt wurde. Dies ist als positive Kompetenzentwicklung zu
werten, auch wenn drei der vier mitfahrenden Lehrer nicht schlafen
konnten. Kompetenzentwicklungen konnte mann dann auch am nächsten
Morgen wahrnehmen, als man am Frühstückstisch doch teilweise das
eigene Schmatzen wahrnehmen konnte. Somit wird der Bildungsauftrag
kompetenzorientiert in die Tat umgesetzt.
Die vier Begleiter.