Montag, 4. Juni 2012

Liebe Leser und Daheimgebliebenen!

Heute ist es endlich so weit. Wir  fahren in den Spreewald und freuen uns auf eine schöne Woche. Als ersten Programmpunkt besuchen wir in Berlin die Unterwelt. Wenn ich das Wetter so beschaue, ist das auch eine richtige Entscheidung. Ab Morgen gibt es dann typisches Kontinentalklima, dann scheint für den Rest der Woche die Sonne. Hier auf der Autobahn geht es im Moment recht gut voran und das wird so auch bleiben. dies soll der erste Lagebericht sein und wir melden uns später wieder.

der Schwielochsee am Abend

Montag, 04.06.2012

Nunmehr sind wir wieder auf der Trasse und haben gerade den Elbtunnel bei Berlin durchfahren?!! Na ja, vielleicht merkt wer, dass ich kein Geographielehrer bin; als Mathelehrer darf man das. Und die Elbbrücken sind hier auch nicht so hoch, wie ich sie in Erinnerung habe. Aber irgendwie gehen hier alle Wegweiser nach Dresden und das liegt auch an der Elbe!
Und übrigens, für ca. 16.00 Uhr sind wir super durch den Berliner Stadtverkehr gekommen und nähren uns jetzt der Heimstätte unseres Abendbrotes. 



Schüler in der Unterwelt von Berlin

Aber nun zum Tag: Unser Ausflug in die Berliner Unterwelt war eigenwillig aber sehr interessant. Wir haben die Tour 1 – „Dunkle Welten“ gemacht; eine Exkursion in die Bunkeranlagen am U-Bahnhof „Gesundbrunnen“. Man sollte sich schon einmal vorstellen, dass sich tausende von Menschen im Krieg an die Hoffnung geklammert haben, lebend aus diesen unterirdischen Gefängnissen zu entkommen. Die Bunker am Gesundbrunnen haben glücklicherweise für die hilflosen Menschen nie einen Volltreffer gefangen; andere sind eingestürzt und begruben mit der Hoffnung auch die Menschen unter sich. Ich meine, dass man nie vergessen darf, dass nicht ein Erdbeben für diese eingestürzten Wände verantwortlich sind, sondern von anderen Menschen abgeworfene Bomben mit dem Wunsch Menschen zu töten. Das ist Krieg und keiner sollte das je vergessen. Diese Gedanken gingen zumindest mir durch den Kopf, als ich die recht lockere aber auch interessante Führung miterlebte. Leider durften wir unter der Erde aus urheberrechtlichen Gründen wie so oft keine Fotos machen – schade.
Nach dieser Exkursion nach unten machten wir noch einen Halt am Bahnhof Zoo und sorgten für unser leibliches Wohl. Und außerdem unterhalte ich mich gerade mit Phillip und poste das „Getippte“ erst einmal.



Nachtrag zum Montag:






Beim Durchgehen des Beitrages musste ich feststellen, dass ich jetzt mehr positives hineinbringen sollte. Aber immer wenn ich vom Krieg höre, durchfahren derartige Gedanken meinen Sinn und das ist sicher in Ordnung.
Am Abend schauten wir uns dann noch den Schwielochsee in der untergehenden Sonne an und ich kam endlich zu meinen Fotos. Auf dem Spielplatz am Badestrand konnte man dann auch erkennen, dass achtklässler irgendwo zwischen nicht mehr und noch nicht ganz anzusiedeln sind.

Um (etwa) zehn Uhr Abends wurde das Projekt Nachtruhe ausgerufen, was dann im Laufe der Nacht auch teilweise umgesetzt wurde. Dies ist als positive Kompetenzentwicklung zu werten, auch wenn drei der vier mitfahrenden Lehrer nicht schlafen konnten. Kompetenzentwicklungen konnte mann dann auch am nächsten Morgen wahrnehmen, als man am Frühstückstisch doch teilweise das eigene Schmatzen wahrnehmen konnte. Somit wird der Bildungsauftrag kompetenzorientiert in die Tat umgesetzt.


Die vier Begleiter.

1 Kommentar:

  1. Schön von euch zu hören...also Bunkeranlagen klingt echt interessant...wär sicher auch was für meinen Erlebnishorizont gewesen...na dann noch viel Spaß...

    LG vom Sozi

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